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Network Attached Storage (NAS)

Marktüberblick preiswerte NAS-Systeme für kleine Firmen und Privatpersonen.
Mirko Kulpa, 09.05.2005

Festplatte im Netzwerk

Das Kürzel NAS steht für Network Attached Storage, also Speicher der direkt mit dem Netzwerk verbunden ist. Praktisch stellt sich NAS oft als Festplattengehäuse mit Ethernet-Interface dar. Im einfachsten Fall, wird das System mit dem bestehenden Netz (Router, Switch, Hub) verbunden und kann sofort genutzt werden. Alle Lösungen unterstützen den Zugriff mit CIFS/SMB. Das ist das Netzwerkprotokoll von Windows. Unter Linux nennt sich die Implemetierung von SMB Samba.

Intern oder extern, IDE oder USB

Die Hersteller verfolgen zwei Ansätze zum Anschluss der Speichermedien. Es gibt NAS-Server mit internen ATA/IDE-Festplatten. Vorteil ist hier ein einzelnes kompaktes Gerät. Die andere Variante, ist der Anschluss der Speichermedien via USB. Alle Geräte bieten dabei auch den Zugriff auf USB-Sticks.

Marktübersicht

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über einige preiswerte NAS-Systeme. Die Spalte Ethernet beschreibt das Netzwerkinterface der Box. "Speicher möglich" gibt den maximale Ausbau an. Der Preis wird für eine Konfiguartion mit einer 250 GB Festplatte angegeben.

 

Hersteller Modell Ethernet
[MBit/s]
Protokolle HD im Lieferumfang
[GB]
Speicher möglich
[GB]
Speicher-Interface Preis incl. 250 GB
[Euro]
Bemerkungen
Allnet ALL6200 10/100 SMB, FTP ohne 250 ATA/IDE 235
ALL6100 10/100 SMB ohne 2 x 250 USB 2.0 230
Linksys NSLU2 10/100 SMB ohne 2 x 250 USB 2.0 220 alternative Firmware unslug
EFG120 10/100/1000 SMB 1 x 120 2 x 120 ATA/IDE DB-25 Druckserver
EFG250 10/100/1000 SMB 1 x 250 2 x 250 ATA/IDE 670 DB-25 Druckserver
Iomega NAS 100d Series 10/100 SMB, NFS 160/250 HD + 2 x USB ATA/IDE, USB 2.0 460 WLAN AP 802.11g
Network Hard Drive 10/100 SMB 160/250 HD ATA/IDE 250
Buffalo LinkStation 10/100 SMB, FTP, Apple Talk 120, 160, 250, 300 HD + 2 x USB ATA/IDE, USB 2.0 240 USB-Printserver
TeraStation 10/100/1000 SMB, FTP, NFS, Apple Talk 4 x 250 GB HD + 4 x USB ATA/IDE, USB 2.0 RAID, USB-Printserver
LaCie Ethernet Disk mini 10/100 SMB, AFP (MAC), FTP 250, 400, 500 HD ATA/IDE 250 USB-Zugriff
Ximeta NetDisk 10/100 proprietär 80GB, 120GB, 160GB und 250GB HD ATA/IDE 320
NetDisk mini 10/100 proprietär 40 GB, 80 GB HD ATA/IDE
NetDisk Office 10/100 proprietär 120 HD ATA/IDE 8-Port Switch
NetDisk Wireless 10/100 proprietär 160 HD ATA/IDE 4-Port Switch, WLAN 802.11g
NDAS Gehäuse 10/100 proprietär ohne 250 ATA/IDE

 

Die NetDisk-Produkte von Ximeta sind keine NAS-Server im herkömmlichen Sinne. Ximeta nutzt ein eigenes Protokoll für die Kommunikation mit der NetDisk. Auf dem Client ist dazu die Installtion eines Treibers erforderlich. Den Treiber stellt Ximeta für Windows, Red Hat Linux und Mac OS zur Verfügung. Zusätzlich können alle NetDisks auch via USB angesprochen werden.

Weitere Produkte

LevelOne hat einige NAS-Server mit 2 oder 4 Slots im Programm. Ein USB-Server kann bis zu 2 USB-Festplatten ins Netz bringen. Intellinet hat drei NAS/Multifunktionsboxen im Angebot. Digitus und OvisLink verkaufen einen USB-NAS-Server.
Von V-Gear kommt die LanDisk. Das formschöne Gehäuse kommt ohne Kühler aus. Allerdings ist die Firmware der Box wohl noch nicht ganz fertig. Vor dem Kauf bitte die Kundenmeinungen bei Jacob Computer ansehen.

Empfehlung

linksys nas Für die Einbindung von USB-Festplatten empfehle ich den NSLU2 von Linksys (Bild rechts). Neben der Festplatte kann ein USB-Stick angeschlossen werden. Über die alternative Firmware unslug eröffnen sich neue Features wie Media Streaming Server für das Xbox Media Center oder ein Apache Webserver.

Wer ein Gerät mit einer internen Festplatte sucht, sollte sich die LinkStation von Buffalo näher ansehen. Über USB können weitere Medien oder Drucker angeschlossen werden. Auch für die LinkStation gibt es mit Kuro Box eine Open Source Firmware.

Am oberen Ende der SOHO-Klasse steht die TeraStation von Buffalo. Für etwa 800 Euro bekommen Sie ein Terabyte Speicherplatz und Ausfallsicherheit durch RAID.

Links

Aktuelle Informationen zu Netzwerkfestplatten:

Weiterführende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

 

 
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aktualisiert am 22.03.2012