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Kategorie Netzwerktechnik - Forum Storage

 
Fileserver für Home-Netzwerk einrichten

geschrieben am 06.07.2007 um 14:46 von renrew

Mein Sohn und ich möchten gemeinsam (zum Lernen) einen Fileserver für unser Heimnetzwerk bauen.
Die Kauflösungen sind entweder nicht perfomant genug (Linkstation Pro) oder preislich unangemessen (Thecus 1U4500).

Also entschlossen wir uns, dies in Eigenregie zu versuchen.

Die Hardware:
- Servergehäuse Chenbro SR107 mit Sata-Backplane
- MB Asus A8N-SLI Deluxe mit Athon3500+ mit Onboard 2 x Gbit Lan
- 2GB Ram
- 40GB Systemplatte
- Raidcontroller Promise EX8350
- geplant 4 x Samsung F1 in Raid5 oder 6

Die Infrastruktur:
- Gbit-Lan
- Switch Dlink 1224T
- div. Rechner unter Win-XP / WinVista im Netzwerk
- Fritz-Box 7170 als Inet-Router und DHCP-Server

Das Ziel:
- alle Rechner bekommen Zugriff auf den Fileserver und Internet

Das Problem:
Als Server-Betriebssystem hatten wir mal FreeNAS probiert (mit älterer Hardware), allerdings war die erreichbare Datenrate sehr gering (3-6MB/s). Unter Win-Server2003 und gleicher alter HW erreichten wir ~20MB/s.
Also entschieden wir uns erstmal Server2003 einzusetzen. Das klappte auch - auf ein Raid0 konnte mit 120MB/s gelesen und geschrieben werden.

Um auch bei Mehrfachzugriff eine genügend große Datenrate zu erreichen, wollten wir die beiden Gbit-Lanports gleichzeitig benutzen. Also richteten wir am Switch einen Trunk für die beiden Ports ein. Als nächstes richteten wir am Server eine Netzwerkbrücke aus den beiden Lan-Schnittstellen ein.

Soweit sogut - aber die Marvell-Lanschnittstelle empfängt / liefert keine Daten.

Wie richtet man den Netzwerk-Lastenausgleich richtig ein?

Was machen wir falsch??

Gibt es Verbesserungsvorschläge?

Wir sind beide keine Netzwerkprofis - möchten aber gern dazulernen.
 

geschrieben am 30.09.2007 um 03:16 von Kami

Mit einer Netzwerkbrücke brückt man doch nur das interne Netz weiter ohne das der PC die Netzwerkkarte fürs LAN nutzen kann oder ??

Es gibt doch jetzt das Windows Home Server oder ihr nehmt ein Linux
 

geschrieben am 23.02.2008 um 11:53 von renrew

Weitergang mit Hürden

Um beide Netzwerk-Anschlüsse gleichzeitig nutzen zu können, ist wohl das TEAMING der beiden Karten notwendig.
Und da auf dem Mainboad zwei G-Bit-Controller von verschiedenen Firmen sitzen, unterstützen diese das Teaming nicht.

Aber die Geschichte geht weiter: Server eingerichtet mit 5 x 1TB Seagate im Raid6. Hat alles super geklappt. Hervorragende Übertragungsraten, das selbst mein Raptor-Raid0 in Schwitzen gerät. Der Server wird über das Bios täglich gegen 15Uhr gestartet und per geplante Windows-Tasks gegen 23Uhr heruntergefahren.
So nach ungefähr 5 Wochen kam es dann zum Gau: Partition nicht mehr gefunden. Und alles NTFS-Tools, die so in der Schublade rumlagen, konneten nicht helfen, da die netto 3 TB nur als GPT-Disk unter Windows arbeiten.
Nach langem Hin und Her und unter toller Anteilnahme von Christophe GRENIER konnte ich trotz seines tollen Festplatten-Tools TestDisk nur einen geringen Teil der Daten wieder herstellen. Es war aber eine Datensicherung vorhanden.
Doch nun stellte sich die Frage nach dem "Richtigen" Dateisystem für die Festplatten. Das Raid6 konnte nur bei Hardware-Ausfällen der Festplatten helfen. Und wenn irgendein Systemfehler das Dateisystem zerschießt, hilft es leider gar nichts. Auch ist der Umgang mit GPT-Datenträgern wohl noch Neuland für die Tools-Hersteller.
Also trafen wir die Entscheidung nach mehr Systemsicherheit (so hoffen wir jedenfalls): noch eine Seagate hinzugekauft und jeweils 2 Festplatten im Raid1 angelegt, das Ganze 3 Mal.
Vorteil: es handelt sich um "Normale" NTFS-Partitionen, wo mit üblichen Tools zur Not repariert und zurückgeholt werden kann.
Nachteil: noch mehr Verschnitt - aus 6 TB werden 3TB. 3 (zukünftig 4) Laufwerksbuchstaben für die einzelnen Partitionen.

Natürlich ersetzt ein Raid keine Datensicherung. Nur wie will man 4 - 6 TB sinnvoll und ökonomisch zu Hause sichern??

Ich bin auf eure Vorschläge gespannt.
 

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