Netzwerkanalyse, Fehlersuche, Testberichte
Home / News
Netzwerkanalyse
Grundlagen
Verkabelung
Erste Schritte
Baselining
Let's sniff
Tools
Auswerten/Filtern
Typische Probleme 1
Typische Probleme 2
Sicherheit
Bücher
Tutorials
Cacti
DSL einrichten
DynDNS einrichten
m0n0wall | pfSense
Nmap
VirtualBox
Wireshark
Forum
Shop
FAQ
Know How
Testberichte
Hardware-DB
Events
Netzwerklexikon
Links / Service
Suche
Kontakt
Impressum
Feedback
Sitemap
Partner
Unser Partner für
SSL Zertifikate
ist Checkdomain GmbH.
Netzwerktechnik Forum

Forum Netzwerktechnik (Archiv)

Kategorie Netzwerktechnik - Forum Netzwerkkomponenten

 
Suche DSL-Modem mit VoIP

geschrieben am 06.10.2008 um 04:24 von CalvaDOS

Bin dringend auf der Suche nach einem reinen ADSL-Modem (ohne Routerfunktion oder evtl. abschaltbar) in dem auch eine VoIP/ISDN-TK-Anlage, in etwa so wie bei den AVM Fritz!Box Fon-Geräten, installiert ist. Ja, ich weiß: AVM! Jedoch ist es mit der Fritz!Box Fon nicht möglich, denn sobald man in der Konfiguration einstellt, dass man es nur als DSL_Modem nutzen möchte ist kein VoIP mehr möglich. Vieleicht ist dass ja bei allen Modems/Routern so?

Mein Problem ist, das ich eine Hardware-Firewall betreibe, die an ein DSL-Modem angeschlossen sein muß; die jedoch kein QoS unterstützt, d.h. das die SIP-Pakete nicht priorisiert werden können (leider nur 96kbit/s Upload!).

Habe auch schon versucht die Fritz!Box auf "Pass-Through" umzustellen: Da hat dann natürlich mein ISP gemeckert, da ich gleichzeitig 2 Verbindungen aufgebaut hatte.

Wie kann ich nun dieses Problem lösen? Vielleicht hat ja jemand eine Idee.
 

geschrieben am 06.10.2008 um 07:33 von Mirko

Ich verstehe was Du sucht, aber so ein Gerät wird es nicht geben. Für VoIP braucht es IP, TCP, UDP, SIP und RTP. Also alles Protokolle oberhalb vom Layer 2.

Ein reines DSL-Modem ist ein Bridge auf dem Layer 2 und hat nichts mit IP & Co. am Hut.

Mirko
 

geschrieben am 06.10.2008 um 14:19 von CalvaDOS

Hallo Mirko,

tja, danke soweit erstmal.

Leider bringt mich dass auch nicht weiter.

Jetzt werde ich mal versuchen, die Firewall hinter der Fritz!Box zu betreiben. D.h. der Firewall Wan-seitig eine "statische IP" zuzuweisen aus einem Adressraum (anderer als der interne Lan-Adressraum!) den ich Lan-seitig der Fitz!Box zugewiesen habe, welche dann weiterhin als ADSL-Modem/Router fungiert.

Vielleicht funktioniert ja das?

Hat aber den Nachteil, dass ich dann natürlich durch die Firewall nicht mehr auf das Werb-Interface der Fritz!Box zugreifen kann und jedesmal zum konfigurieren umstecken muß.

Danke nochmals für Deine prompte Antwort!
 

geschrieben am 07.10.2008 um 08:07 von bewa

"CalvaDOS" wrote:

Jetzt werde ich mal versuchen, die Firewall hinter der Fritz!Box zu betreiben.


Ich dachte, das geht nicht?! Im ersten Posting schriebst du, das die "Firewall" WAN-seitig nur PPPoE kann? (Hätte mich auch gewundert, wenn das so wäre...)

Quote:
D.h. der Firewall Wan-seitig eine "statische IP" zuzuweisen aus einem Adressraum (anderer als der interne Lan-Adressraum!) den ich Lan-seitig der Fitz!Box zugewiesen habe, welche dann weiterhin als ADSL-Modem/Router fungiert.


Ja, eigentlich das Standard-Setup für sowas. Einige grundlegende Dinge dazu stehen übrigens auch in einer der letzten ct's (20/2008), falls du die im Zugriff hast.

Quote:
Hat aber den Nachteil, dass ich dann natürlich durch die Firewall nicht mehr auf das Werb-Interface der Fritz!Box zugreifen kann und jedesmal zum konfigurieren umstecken muß.


Nö, warum denn?! Du solltest natürlich einschränken, wer überhaupt zugreifen darf - aber ich sehe gerade nicht, wieso das nicht gehen sollte?!
 

geschrieben am 13.10.2008 um 22:43 von CalvaDOS

Hallo bewa,

sorry, dass ich erst jetzt dazu komme zu antworten, bin aber z. Z. geschäftlich sehr eingespannt.

Bei meinem ersten Posting habe ich nicht geschrieben, dass die Firewall nur PPOE könnte. Aber, dass die Firewall ein ext. DSL-Modem benötigt, da keines integriert ist. Die Firewall unterstützt WAN-seitig sowohl PPPoE, als auch stat. IP, DHCP, PPTP und BigPond. Es handelt sich genau um eine D-Link DFL 200. Diese unterstützt jedoch leider kein QoS! D.h. es würde mir nichts bringen, wenn ich meine VoIP-Fritz!Box hinter der Firewall betreiben und die SIP-Pakete per ToS in der Fritz!Box kennzeichnen würde.

Leider habe ich nur einen Upload von 96kbs (DSL light). Mit der Fritz!Box ist das kein Problem, wenn ich dort "Traffic Shaping" (entspricht anscheinend etwa QoS) aktiviere und die Kompression für die Sprachpakete einschalte. VoIP-Telefonate funktionieren dann prima ohne Aussetzter und mit guter Sprachqualität.

Hoffentlich habe ich das so richtig verstanden denn ich bin alles andere als ein Netzwerkprofi.

Mir ging es sehr darum, dass ich auf das WEB-Interface der Fritz!Box zugreifen kann. Mir ist noch nicht klar, wie das funktionieren soll, wenn ich durch die Firewall hindurch auf das WEB-Interface will? Dann wäre es doch auch sinnvoll, in der Fritz!Box die NAT-Funktion abzuschalten, d.h. ich bräuchte dann auch dort keine Port-Freigaben mehr konfigurieren, sondern ausschließlich in der Firewall?

Ich möchte mich auch gerne bei Dir für Deine Hilfe bedanken.
 

geschrieben am 14.10.2008 um 08:28 von bewa

"CalvaDOS" wrote:

Bei meinem ersten Posting habe ich nicht geschrieben, dass die Firewall nur PPOE könnte. Aber, dass die Firewall ein ext. DSL-Modem benötigt, da keines integriert ist.


Alles klar, sorry.

Quote:
Leider habe ich nur einen Upload von 96kbs (DSL light). Mit der Fritz!Box ist das kein Problem, wenn ich dort "Traffic Shaping" (entspricht anscheinend etwa QoS) aktiviere und die Kompression für die Sprachpakete einschalte.


Klingt doch gut. Dann landest du beim üblichen Setup - die Firewall sitzt hinter dem ersten Paket-Filter/-Router.

Quote:

Mir ist noch nicht klar, wie das funktionieren soll, wenn ich durch die Firewall hindurch auf das WEB-Interface will?


In einer der letzten ct's (20/08) ist das eigentlich ganz gut erklärt. Es gibt ein IP-Netz für den Bereich "zwischen" Router und Firewall und eins für deine PCs/Telefone. In deinem Fall kommt noch hinzu, dass du evtl. erst den Zugriff auf die Fritzbox im Firewall-Setup erlauben muss.

Quote:
Dann wäre es doch auch sinnvoll, in der Fritz!Box die NAT-Funktion abzuschalten, d.h. ich bräuchte dann auch dort keine Port-Freigaben mehr konfigurieren, sondern ausschließlich in der Firewall?


Wenn die das unterstützt, kann man das machen. In jedem Fall solltest du aber keine Port-Freigaben doppelt pflegen. Doppeltes NAT ist insbesondere mit wenig Netzwerk-Erfahrung schwierig bis gar nicht zu durchschauen.
 

[ Dieses Thema im Live-Forum aufrufen ]

Sie befinden sich im Archiv des Forums.
Zum Forum

Archiv erstellt mit phpBB2HTML 0.1 - Foren in statisches HTML umwandeln © 2006 Mirko Kulpa

 

 
© 2004-2015, network lab - we make your net work - Netzwerkforum
aktualisiert am 22.10.2017